B3 – Gebäudebrand/Dachstuhlbrand

Datum: 28. April 2022
Alarmierungsart: B3 – Brand groß
Art: Brandeinsatz
Einsatzort: Leupolz
Fahrzeuge: KdoW, ELW, LF24, DLK23/12, AB-SW2000, LF20TS, MTW1/19-2, MTW1/19-1, LF10 A – KAR, LF10/6 – LEU, KEF
Weitere Kräfte: DRK-Wangen-SEG, FF Weingarten (GW-A), KAP-Rettungsdienst, Polizei Wangen, stellv. KBM Fesseler


Einsatzbericht:

Großeinsatz für die Feuerwehr und andere Einsatzkräfte am Donnerstagabend in Ungerhaus: In dem zwischen Wangen und der Ortschaft Leupolz an der Landesstraße 325 gelegenen Weiler geriet nach Angaben von Feuerwehr und Polizei ein Einfamilienhaus mit angebauter Scheune zu großen Teilen in Brand. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden. Die vier im Haus befindlichen Personen konnten sich bereits vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie retten.

Durch das Feuer wurde das Haus fast vollständig zerstört. Der Sachschaden ist enorm sein.

Der Alarm bei der Polizei ging um 20 Uhr ein, bei der kurz darauf folgenden Anfahrt Anfahrt berichtete die Feuerwehr von einer weithin sichtbaren Rauchsäule. Da stand das Haus offenbar bereits weitgehend in Flammen. Vor Ort bestätigte sich, dass etwa die Hälfte des Dachstuhls brannte.

Ersten Informationen zu Folge soll das Feuer im Wintergarten des Gebäudes ausgebrochen sein. Weswegen das Haus von dort aus Feuer fing, war am Abend nach Angaben von Feuerwehr und Polizei noch nicht klar.

Mehr als eine Million Euro Schaden

Die Feuerwehrleute hatten den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle, so Sprecher Achim Reißner von der Einsatzstelle. Anschließend wurde des Dach des Hauses geöffnet, um weitere Glutnester zu bekämpfen.

Die angrenzende Landstraße 325 musste wegen der starken Rauchentwicklung und den Löscharbeiten bis gegen 23.50 Uhr vollgesperrt werden.

Für die Löschwasserversorgung reichte das örtliche Hydrantennetz nicht aus. Laut Reißner musste die Wehr auf Wasser aus dem in der Nähe gelegenen Weiher Röhrenmoos zurückgreifen.

Insgesamt waren 73 Feuerwehrleute der Abteilung Stadt und des Löschzugs Nord aus Leupolz und Karsee im Einsatz, außerdem ein in Weingarten stationierter Atemschutzgerätewagen sowie 13 Mitarbeiter des DRK.

Ersten Einschätzungen der Polizei zufolge dürfte der entstandene Sachschaden bei mehr als einer Million Euro liegen. Ein Bild vor Ort machten sich auch  der stellvertretende Kreisbrandmeister Norbert Fesseler sowie Wangens OB Michael Lang.

Quelle: szon.de